Zu Beginn des 9. Schuljahres lernen die Schülerinnen und Schüler beim Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) der Arbeitsagentur unsere zuständige Beraterin, Frau Nilkens, kennen. Vor Ort erlernen sie Techniken der Informationsgewinnung über einzelne Berufe.

Einmal im Monat gibt es eine offene Sprechstunde mit Frau Nilkens an unserer Schule. Schüler der 9. und 10. Klassen können sich für diese Termine anmelden und beraten lassen. Auch an Elternsprechtagen ist die Betreuerin im Haus anwesend und für Eltern ansprechbar.

 

Darüber hinaus gibt es im 8. Schuljahr eine Fülle von Möglichkeiten an beruflichen Kompetenzen zu arbeiten und die Praxis zu erproben.

Wir stehen regelmäßig in Kontakt mit der Gleichstellungsstelle der RWTH Aachen, so dass eine kleine Gruppe von Mädchen an einem Schnuppertag in der Ausbildungswerkstatt teilnehmen kann. Sie erproben sich in den Bereichen Elektrotechnik, Mechanik und Informatik.

In den Herbst- und Osterferien gibt es die Möglichkeit kostenlos mit Gleichaltrigen Lernferien zu machen.

Auch die Teilnahme an Tagen der offenen Tür einzelner Unternehmen und am CheckIn-Tag ist möglich.

Sinn des Praktikums ist es, einen ersten Einblick in die Berufswelt zu bekommen. Zu diesem Zweck suchen sich die Schüler selbst eine Praktikumsstelle in einem Ausbildungsbetrieb. Vor den Osterferien in der Klasse 9 absolvieren sie dort ihr dreiwöchiges Praktikum.

Die Schüler werden im Politikunterricht aufs Praktikum vorbereitet. Während des Praktikums werden sie mindestens einmal vom Klassen- und/oder Politiklehrer besucht. Die Dokumentation erfolgt dann durch eine Praktikumsmappe, die später im Politik- und Deutschunterricht beurteilt wird.

Die Auswertung des Praktikum erfolgt an einem Projekttag in der Schule. Die Ergebnisse werden dem folgenden Jahrgang in Form einer Podiumsdiskussion zugänglich gemacht.

 

Die aktuellen Anforderungen an die Praktikumsmappe finden Sie hier.

Der 3. Projekttag der 9. Klasse beschäftigt sich intensiv mit der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Die Schülerinnen und Schüler haben im dreiwöchigen Praktikum intensiv ihre Stärken und Schwächen erkennen können und einen näheren Einblick in Betriebsabläufe gehabt. Jetzt beginnt die Bewerbungsphase.

Bereits am Ende des 8. Schuljahres wurden im Deutschunterricht Bewerbungsanschreiben und Lebensläufe erstellt. Die Schülerinnen und Schüler bewerben sich jetzt schriftlich auf vier Ausbildungsberufe, die von unseren außerschulischen Partnern angeboten werden: Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Bürokaufleute, Altenpfleger/in und Tischler/in.  Am Projekttag sollen sie sich bei diesen Betrieben vorstellen. Dazu kommen Ausbilder in die Schule und simulieren Bewerbungsgespräche.

Die Klasse wird in drei Gruppen eingeteilt, die verschiedene Stationen durchlaufen:

  • Theorie: Informationen zum richtigen Verhalten bei Bewerbungsgesprächen. Unsere (erfahrenen) 10.-Klässler führen vor der Gruppe gute und schlechte Beispiele vor.
  • Vorstellungsgespräch: In 10-15-minütigen Gesprächen erfahren die Bewerber hautnah, was sie richtig oder falsch machen. Nach den Gesprächen bekommen sie eine unmittelbare Rückmeldung durch die Ausbilder unserer Partnerunternehmen.

  • Testtraining: In einem einstündigen Einstellungstest werden verschiedene Kompetenzen abgefragt (Technik, Persönlichkeit, Allgemeinwissen).

Am Ende des Tages sind die Schülerinnen und Schüler um einige Erfahrungen reicher. Jetzt sind sie in der Lage sich auf "echte" Ausbildungsberufe zu bewerben.

Auf dieser Seite findet sich sehr gutes Übungsmaterial zu Einstellungstests.

Bei der Berufsstraße, die jedes Jahr im Mai stattfindet, stehen Ausbildungsberufe im Vordergrund. Es geht darum Schülerinnen und Schüler für eine betriebliche Ausbildung (Lehre) zu begeistern. 

Die Veranstaltung beginnt mir einer kleinen Talkrunde auf der Bühne. Zwei Ausbilder und zwei Auszubildende oder junge Berufsanfänger berichten über ihre Erfahrungen mit einer betrieblichen Ausbildung. Sie erzählen, was sie dazu bewog trotz Fachoberschulreife nicht weiter zur Schule zu gehen. Die Ausbilder geben einen Einblick in die praktischen Ausbildungsinhalte. Das Programm wird abgerundet durch Vertreter der IHK und Handwerkskammer, die die Zahlen zum Fachkräftemangel haben und aufzeigen, welche Chancen sich gerade für Realschüler bieten.  Das Konzept wurde bereits mehrfach an Realschulen der StädteRegion erprobt.

Danach gehen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern in die Klassenräume, in denen 12 Betriebe ihre Berufsfelder vorstellen: Elektroniker, Mechatroniker, Bankkaufleute, Tischler, Altenpfleger, medizinische Fachangestellte, Hotel/Restaurantkaufleute, Verwaltungsfachangestellte, Lagerlogistiker, Zollbeamter, Anlagenmechaniker, Maler/Lackierer. In zwei Durchgängen können sie sich dabei über die Berufe und die Betriebe informieren und Kontakte knüpfen.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Ausbildungsmesse im Nordkreis oder in Aachen (ZAB) zu besuchen.