Das neue Stück der Theater-AG der Marienschule

In einer fernen Zukunft leben die Menschen in Gleichheit fast ohne eigenen Willen, ohne Entscheidungsmöglichkeiten, Gefühle und Farben. Sie kennen keine Liebe, keinen Neid, keinen Hass, Religionen, Rassen und alles, was Menschen zu individuellen Wesen macht, ist verschwunden. Alle Erinnerungen an die Vergangenheit wurden ausgelöscht. Das tägliche Leben ist streng  ritualisiert und überwacht. Jonas wird mit der Aufgabe betraut,  neuer Hüter der Erinnerungen zu werden. Der Geber - sein Lehrmeister - macht ihn mit den Erinnerungen an die Vergangenheit vertraut. Jonas wird in einen Strudel von Bildern gesogen, die ihm das erste Mal Erfahrungen mit Tod, Krieg, Krankheiten, aber auch Liebe, Freundschaft, Zuneigung und die Farben des Lebens zeigen.  Jonas findet, dass dieser Schatz von Erinnerungen allen Menschen wieder zugänglich gemacht werden sollte. Was wird passieren?

Auf der Grundlage des Jugendromans von Lois Lowry ist ein Theaterstück entstanden, dass neben oben geschilderter Handlung kurze Erinnerungen zeigt, die von den Schülerinnen und Schülern selbst erdacht und umgesetzt wurden. Nach intensiven Gesprächen und vielen Improvisationen entschieden wir uns für die Szenen, die das Schöne in unserem Leben, aber auch das Grausame und Schreckliche verdeutlichen.