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19. Dezember 2018

Unsere Schülersprecherin Ksenija nahm an einem Projekt der Stadt Alsdorf teil, bei dem Jugendliche einen Einblick in die Kommunalpolitik bekommen. Zweimal drei Wochen lang begleitete sie jeweils ein Ratsmitglied im Alltag der Rats-, Ausschuss- und Fraktionssitzungen. Nach drei Wochen wechselten die Mentoren, um die Überparteilichkeit zu wahren. 

Sandra Niedermaier von der SPD-Ratsfraktion, bei der sie in den ersten drei Wochen hospitierte, berichtete in der 10a über den Sinn des Projekts und ihren politischen Alltag.

Neben ihrer Ratsarbeit ist die Präsenz im Wahlkreis sehr wichtig. So gibt es viele Termine bei Vereinen, Bürgersprechstunden u.ä.    Geld kann man in der Politik nicht verdienen, denn das Ratsamt ist ehrenamtlich. Es gibt lediglich eine Aufwandsentschädigung. Da sie auch im Schulausschuss tätig ist, konnte sie einiges zu den Diskussionen um die Dreizügigkeit und den Umzug der Marienschule in die Pestalozzistraße sagen. Den Schülerinnen und Schülern wurde daran deutlich, wie Entscheidungen im Rat auch ihr Leben direkt beeinflussen.

Das Interesse für Politik hält sich bei vielen Jugendlichen in Grenzen. Aber eine Meinung zu den Themen aus ihrem Umkreis haben die meisten schon. Dann sollte man sich aber auch an den entsprechenden Stellen einbringen. Vieles kommt einem abgehoben vor und Entscheidungen brauchen lange, aber Sandra Niedermaier gab den Tipp dranzubleiben und zu versuchen seine Interessen zu vertreten und durchzusetzen. Letztlich aber müssen immer Kompromisse zwischen den verschiedenen Interessengruppen gefunden werden.

Auch Ksenija berichtete begeistert von dem Projekt KidS (Kommunalpolitik in der Schule). Sie würde jederzeit wieder daran teilnehmen.