Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

10. Mai 2019

Die Sozialwissenschaftskurse der 8. und 9. Klassen fuhren mit dem Zug nach Bonn zum Haus der Deutschen Geschichte.

Das Gebäude ist sehr groß und modern und sieht von außen nicht richtig aus wie ein Museum. Dort angekommen, machten wir in kleinen Gruppen eine Rallye durch die Ausstellung. Dazu bekamen wir ein Heft, in dem wir Aufgaben lösen konnten. So konnte man interessante Ausstellungsstücke kennen lernen.

An einer Stelle stand z.B. ein halber Panzer, an einer anderen ein VW Bulli mit Hippie-Bemalung. An vielen Stationen konnte man selbst tätig werden. Es war z.B. auch ein altes Kino aufgebaut mit Filmen aus den 50er Jahren. Das fanden wir mega spannend und interessant.

Man konnte sehen, wie es früher nach dem Krieg war, als die Menschen aus dem Osten geflüchtet sind. Man sah ihre Kleidung und man konnte auch mit Kopfhörern hören, was sie erlebt hatten. Es war schon traurig zu erfahren, wie wenig die Leute nur auf der Flucht mitnehmen konnten und wie viele Kinder nach dem Krieg verzweifelt ihre Eltern suchten. Man konnte sich ein bisschen vorstellen, wie es den Menschen geht, die im Moment zu uns fliehen.

Auch der Raum mit den Opfern der Konzentrationslager war sehr bedrückend. Ich hatte ein mulmiges Gefühl. Ich dachte mir nur, wie konnten Menschen anderen Menschen so etwas antun! Auf den Bildern waren Haufen von Schuhen, Kleidern, Brillen und  - am schlimmsten: aufgetürmte Leichen.

Dann sah man, wie langsam demokratische Fortschritte gemacht wurden: die ersten Wahlen, Zeitungen usw. Das Schöne ist, der Alltag der Menschen steht immer im Vordergrund.

Bei dem Abschnitt DDR fiel mir ein Bericht ins Auge, wo ein 18-jähriger an der Mauer verblutete, weil niemand ihm helfen durfte.

Ich fand den Tag richtig spannend, weil die Ausstellung so gut gestaltet war. Es hat richtig Spaß gemacht, sich die Sachen anzuschauen. Man konnte selber gucken, was man interessant fand.

Text von Schülerinnen und Schülern der 8ab