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20. September 2019

Ganz schön was los am 20.09.2019! In New York sitzen die Großen der Welt mit Greta Thunberg zusammen, in Berlin tagt das Klimakabinett und die Schülerbewegung „Friday for future“ bringt weltweit Hundertausende auf die Straße, um die Mächtigen über ihre vordringlichste Aufgabe aufzuklären: Umweltschutz.

Während die Welt langsam aufwacht, wollte die Marienschule nicht teilnahmslos danebenstehen und hoffen, dass die anderen das Problem mit dem Weltklima schon regeln werden. Vielmehr gab es am Freitag viele bunte Aktionen, die den Schülern per Projekt an die Probleme unserer Tage heranführten.  

So arbeiteten Herr Grohé und Frau Gerkens mit den Schülern der 7b zum Thema Lebensmittel, Tierwohl und Massenproduktion. Woher kommen unsere Lebensmittel, woher kommt unser tägliches Essen?  Schon beim gemeinsamen internationalen Frühstück ergaben sich Fragen nach der Verpackung („Muss es immer Plastik sein?“), nach der Herkunft der Produkte („Welches heimische Obst und Gemüse gibt es im Moment?“) und der Verwendung problematischer Zutaten („Warum ist in Schokopaste  Palmöl drin?“). Der Film Unser täglich Brot von Nikolaus Geyrhalter zeigt in langen Einstellungen wie unser Essen massenhaft hergestellt wird. Das ist nicht immer angenehm zu sehen.

Wussten Sie schon, dass jeder Deutsche 37,6 Kilogramm Plastikmüll verursacht? Grund genug den Plastiktaschen leise Servus zu sagen! So häkelte Frau Körfer mit Schülern der 6b praktische Einkaufsnetze, die die Plastiktüten überflüssig machen.

Die DAZ-Gruppe machte sich mit Frau Stevens und Frau Meskouris auf, Lebensmittel einzukaufen und dabei Plastikverpackungen und Plastiktüten möglichst zu vermeiden. „Unverpackt“ ist ein Trend, der ganz schön schwierig zu verfolgen ist. Das Bio-Obst ist eingeschweißt, die Brötchen gibt es in der Tüte, das Wasser in Flaschen. Die DAZ-Klasse löste das Problem und das Essen hinterher war auch sehr lecker:

 

Wie krank aber macht uns Mikroplastik? Denn Plastik ist überall: im Meer, im Fisch, in der Luft, in unserem Essen. Wenn wir Plastik benutzen, dann verschwindet es nicht so einfach. Das konnten auch die Kinder der 6c, der Klasse von Herrn Funk, feststellen. Der nahe gelegene Spiel- und Bolzplatz ist keine Müllkippe, aber schön ist der Platz auch nicht. Plastik, Kronkorken, Flaschen, Scherben, Tüten, die auf Drogenkonsum schließen lassen, waren zu beseitigen. Dann wurde der Platz vermessen und im Rahmen einer Zukunftswerkstatt wurden Ideen entwickelt, wie die Schüler der Marienschule und die vielen neuen Kinder des Viertels den Platz als Spiel- und Sportplatz nutzen könnten.

Jetzt freuen sich die Schüler auf den Besuch von Bürgermeister Sonders, um dem Stadtoberhaupt die Ideen vorzustellen. Dass Alsdorf grüner, lebenswerter und bunter wird – die Marienschüler sind uneingeschränkt dafür.

 

Damit nicht genug Frau Jung, Frau Eischet und Frau Bolik arbeiteten mit den Klassen 9a/b und 7a.

Projekttag – Plastik?  Nein Danke!

An unserem Projekttage haben wir uns mit dem Thema Plastik beschäftigt. Es galt die Frage zu klären, wie man Plastik vermeiden bzw. was man statt Plastik benutzen kann oder verwenden sollte. Als Erstes suchten wir eine Alternative für Frischhaltefolien, die am besten für Lebensmittel geeignet sind. Wir suchten uns bunt gemusterte Tücher aus und bestrichen sie mit Öl. Danach bestreuten wir die Tücher mit Bienenwachs aus nachhaltig ökologischem Landbau. Diese Tücher stapelten wir dann auf einem Backblech, um sie im Backofen zu erwärmen, damit das Wachs sich verteilt. Einige Schüler bügelten die Tücher noch, damit sie glatt und gebrauchsfertig waren.

Als Zweites gestalteten wir unsere eigenen Rucksäcke aus Bio-Baumwolle. Es wurden verschiedene Techniken vorgestellt und ausprobiert, wie man Baumwolle schön einfärben kann. Dann ging es an die Farbauswahl: Blau, Schwarz, Rot und Türkis waren im Angebot, um die neuen Taschen einzufärben.

Nach etwa einer Stunde wuschen einige Schüler die Rucksäcke aus und hingen sie zum Trocknen auf. Am Ende des Tages konnten wir unsere Tücher mitnehmen, die Rucksäcke gab es dann am Montag.

Der Tag hat uns Spaß gemacht und wir versuchen jetzt weniger Plastik zu benutzen.

Lina M.