Unter der Leitung von Frau Rombach wurden seit Gründung der Schule jedes Jahr Theaterstücke aufgeführt. Die Theater AG wird seit ihren Anfängen von der AG Rund ums Theater unter der Leitung von Frau Eischet unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler, die bereits entlassen wurden haben sich mit einigen Lehrerinnen und Lehrern in einer weiteren Theatergruppe unter dem Namen K.U.L.T organisiert. Auch von dieser Gruppe wird jedes Jahr ein Stück aufgeführt.

Eine K.U.L.T.-Produktion 

Komödie von M. Hart und G. S. Kaufmann
(Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben, Berlin)

Das Stück spielt in den dreißiger Jahren im Haus von Martin Vanderhof in New York. Wir erleben den ganz normalen (?) Alltag in einer ganz normalen (?) Familie. Die eine Tochter ist frisch verliebt, die andere tanzt mit ihrem Ballettlehrer durch das Wohnzimmer, das Piano spielt Musik dazu, aus dem Keller knallt und raucht es und der Großvater vertritt die gefährliche Philosophie, dass das Leben gelebt werden sollte. Genießen statt Stress! Das gefällt allerdings nicht allen…


Es handelt von einem gefährlichen Computerspiel, das in einer Schule die Runde macht und die Schüler in seinen Bann zieht. Scheinbar beschränken sich die Auswirkungen auf die Realität nicht nur auf ständige Müdigkeit bei den Spielern…

Ein paar Schüler versuchen etwas gegen das Spiel zu unternehmen, da es finstere Absichten hat. Doch der „Tote Mann“ setzt alles daran sein grausames Ziel zu erreichen. 
Wird es ihm gelingen?
Das erfahren Sie im Stück.
Das Spiel beginnt!

von Maike, Patrick, Judith, Arne (unter stilistischer Mitarbeit von Tobias N.!)



Eine K.U.L.T.-Produktion

Wir sitzen als Zuschauer in einer Theaterprobe, es ist der Tag vor der Aufführung. Geprobt wird ein Schulstück, das Thema: Amoklauf. Eine Provokation?
Nein, ein Theaterstück, das brennend aktuell die Wirklichkeit widerspiegelt. Vor einem Jahr wurden in Winnenden bei einem Amoklauf in einer Schule viele Menschen getötet. 
Warum? Diese Frage wird nie beantwortet werden können. 
Die Schauspieler geben uns einen Einblick in das Leben von Stefan und Kai. Die beiden Schüler werden in ihrer Klasse als Außenseiter gehänselt und offen verachtet, ihr Aufbegehren wird mit Schlägen und Demütigungen beantwortet. Lehrer schauen nicht richtig hin, Eltern haben andere Dinge zu tun und Evi, Stefans Freundin, ist ganz allein mit ihrer Sorge. Die Frustration der beiden Jungen mündet in Zerstörungswut und Hass und einer tödlichen Rache. 
Die Überlebenden des fiktiven Amoklaufs kommen in „Endstation“ zu Wort.
Und sie beklagen Macht- und Hoffnungslosigkeit und formulieren am Ende die Einsicht: „Wir sind nicht nur für unser Tun verantwortlich, sondern auch für das, was wir nicht tun!“ 


Theaterstück von Dominik Löbbert und Rebekka Rombach (2007)

Wer aus der Heimat flüchten muss, den erwartet meistens ein schreckliches Schicksal. Luca und seine Mutter haben es gut angetroffen, sie werden von einer netten Familie aufgenommen. Emily und Finn stellen Luca ihrer Clique vor, doch schon bald zeigen sich die ersten Spannungen. Kann man Ausländer mögen? Die Freunde diskutieren dieses Problem, und es kommt zum Streit. Auch tauchen merkwürdige Fremde auf, die großes interesse an Luca haben. Und eines Abends verschwindet Emily spurlos...

Am 16. Mai war es endlich so weit: Nach monatelangen Proben und Vorbereitungen wurde die Marienschule am Mittwochabend vor ausverkauftem Haus zur Hochburg der Vampire. Das Forum war mit schwarzen Planen verdunkelt, so dass es schon um 20 Uhr fast Nacht war - eine perfekte Umgebung für Vampire.

Das von Rebekka Rombach und dem ehemaligen Schüler Dominic Löbbert selbst geschriebene Stück zeigte eindrucksvoll, was passiert, wenn Vampire versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Die Vampire Letizia und Elias versuchen eine Schülerclique, die an einem Projekt zum Thema Vampire arbeiten, in ihren Bann zu ziehen. Die Geschwister Emilie und Finn erfahren durch Zufall, dass sie selber Vampire sind. Eines Abends lernen sie Luca aus Rumänien kennen, der Erbe des großen Nexus ist und damit über die größte Macht verfügt, Ein spannender Kampf beginnt.

Mit falschen Vampirzähnen, wilden Mähnen (gestylt von Katrin Sibbel), langen roten Umhängen, gruseligem Make-up und selbstgebauten Kulissen war die Illusion perfekt. Das richtige Licht und die passende Musik machten das Stück noch spannender. Die Theater-AG und die AG Rund ums Theater haben wieder ganze Arbeit geleistet. 

Und so gab es am Schluss für alle Beteiligten viel Applaus und jede Menge Blumen. Wer sich nochmal selbst von der Aufführung mitreißen lassen will, sollte sich schleunigst Karten für die nächste Vorstellung am 1. Juni besorgen.