17. Dezember 2014

Es ist gut zu geben, auf eine Bitte hin,

doch besser ist es, ungebeten zu geben, aus Verständnis für des anderen Not.

(Kahil Gibram)

Auch in diesem Jahr ist es Schülern und Lehrern der Realschule Marienschule ein Bedürfnis, den Menschen, denen es aus unterschiedlichen Gründen nicht gut geht, die allein sind, vielleicht krank sind oder aus politischen Gründen aus ihrer Heimat flüchten mussten und nun hier in Deutschland, in Alsdorf, eine Zuflucht suchen, zu helfen.

In vielen Gesprächen in den Fächern „Katholische Religion“ und „Praktische Philosophie“ sind  z.B.  Verantwortung tragen, Verantwortung übernehmen,  Armut und Reichtum, Geben und Nehmen Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler  intensiv auseinandersetzen. In diesem Zusammenhang wurde immer wieder deutlich, dass sich auch eine Reihe Marienschüler ehrenamtlich sozial engagieren, sei es bei der „Arche“  für hilflose Tiere, im DLRG als Rettungsschwimmer oder eben als aktive Helfer beim Alsdorfer Tisch. Auch im Sozialpraktikum der Jahrgangsstufe 8 machen die Schülerinnen und Schüler intensive und eindrückliche Erfahrungen mit älteren und hilfsbedürftigen Menschen, ebenso mit Menschen, die geistig oder körperlich beeinträchtigt sind, aber auch mit kleinen Kindern, die im Kindergarten eine neue Lebenswelt entdecken und dabei Hilfe brauchen. Außerdem stellt die Kooperation mit dem Seniorenheim St. Anna in Alsdorf-Hoengen eine große Bereicherung für die Schulgemeinschaft dar.

Und so wurde aus einer Idee Wirklichkeit. Seit mehr als fünf Jahren packen die Marienschüler jedes Jahr eifrig Päckchen für Menschen, die unsere Hilfe nötig haben. Es ist mittlerweile Usus, dass jede Schülerin bzw. Schüler wenigstens eine Kleinigkeit dazu beiträgt, ob es Lebensmittel oder Spielzeuge sind. So schafft es die Marienschule immer wieder,  zwischen 50 bis 60 Pakete an den Alsdorfer Tisch übergeben zu können.

Und eines steht fest: Auch im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.